Cranio–Sacrale Therapie

 

Die Osteopathie wurde vor ca. 100 Jahren von A.T. Still, einem amerikanischen Arzt entwickelt. Schnell erkannte man, dass es nicht nur die Knochen waren die als generelle Ursache für alle Krankheiten in Frage kamen, sondern  auch anderes Gewebe kann schlecht beweglich sein.

Craniosacrale Therapie ist ein Teilgebiet der Osteopathie. Sie ist eine Behandlungsmethode, die sich durch Ganzheitlichkeit auszeichnet und verschiedene Therapieansätze auf besondere Weise verbindet. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Behandlung des Craniosacralen Systems. Es umfasst die Strukturen des Craniums (Schädel), der Wirbelsäule und des Sacrums (Kreuzbein), die Gehirn- und Rückenmarkshäute sowie die Cerebrospinalflüssigkeit (Liquor) und die liquorbildenden Strukturen.
Dieses bisher wenig beachtete System befindet sich im Innersten des Körpers und hat weitreichende Auswirkungen unter anderem auf alle steuernden Mechanismen des Körpers.

Zum Ersten basiert Craniosacrale Therapie auf wissenschaftlichen Grundlagen, aber auch auf empirisch entwickelten körpertherapeutischen Techniken. Durch das feine Erfühlen des Craniosacralen Rhythmus (6–12 pro/min) können Blockaden erkannt und über gezielte Behandlung an Schädelknochen, Hirn- und Rückenmarkshäuten und Bindegewebe gelöst werden.
Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass Craniosacral Therapie auch in Verbindung mit anderen Behandlungen die Heilungschance verbessert.
Bereits gut dokumentiert sind positive Beeinflussung von Krankheitsverläufen durch die Anwendung  z.B. bei folgenden Krankheitsbildern:

Stress und dessen Folgeerscheinungen, psychosomatische Krankheitsbilder, Störungen im Zentralnervensystem wie M.Parkinson, MS, Cerebral Paresen, Apoplexie, Folgen von Unfällen und Stürzen, Schleudertraumata, postoperative und Schmerzzustände, Migräne, Rheuma, Schulter –und Rückenbeschwerden, Facialis Paresen, Tinnitus, Kiefergelenksbeschwerden, Muskelverspannungen.

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